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Lieder | Erklärungen

 

Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus
post iucumdam iuventutem
post molestam senectutem
nos habebit humus.

Ubi sunt qui ante nos in mundo fuere?
Vadite ad superos,
transite ad inferos,
hos si vis videre (oder: ubi iam fuere)

Vita nostra brevis est, brevi finietur,
venit mors velociter,
rapit nos atrociter
nemini parcetur.

Vivat academia, vivant professores,
vivat membrum quodlibet,
vivant membra quaelibet,
semper sint in flore!

Vivant omnes virgines faciles, formosae
Vivant et mulieres,
tenerae, amabiles,
bonae, laboriosae!

Vivat et res publica et qui illam regit
vivat nostra civitas,
maecenatum caritas,
quae nos hic protegit

Pereat tristitia, pereant osores,
pereat diabolus,
quivis antiburschius,
atque irrisores.

Lasst uns fröhlich sein, solange wir jung sind
Nach derreizvollen Jungend
Nach dem mühsamen Alter
Kriegt uns der Boden.

Wo sind diejenigen, die vor uns in der Welt gewesen
Gehe zu den Oberen
Gehe hinüber zu den Unteren,
Wenn du sie sehen willst (Wo schon sind sie hin?)

Unser Leben ist kurz, bald wird es zu Ende sein
Der Tod kommt eilends herbei
Entführt uns schrecklichst
Keiner wird erschont.

Es lebe die Akademie, es leben die Professoren
Es lebe jegliches Glied
Es leben jegliche Glieder
Immer seien sie in Blüte!

Es leben alle Jungfrauen : die leichten, die schönen
Es leben auch die Frauen,
Die zärtlichen, die lieblichen
Die guten, die arbeitsamen!

Es lebe auch der Staat und wer ihn regiert
Es lebe unsere Stadt
Die Grosszügigkeit der Gönner
Die uns hier schützt.

Es sterbe die Traurigkeit, es sterben die Feinde,
Es sterbe der Teufel,
Und alle Anti - Burschen,
Sowie die Spötter

 

Chant de la Paludia

Singt sich unmittelbar nach dem Gaudeamus igitur am Anfang der Kneipe, stehend, ohne Kopfbedeckung und mit der Hand/Penne auf dem Herzen.
1. La bleuzaill' qui
vient d'entrer à l'Unive,
Se fout d'nous
car les bleus sav' nt tout.
Ils étudient à la place du "Vintou",
Ils font l'manchabal
Et ils s'foutent pas mal
De l'avis des poils! (bis)

2. Les bleus bien vit'
ont perdu les pédales,
C'est normal
et c'est pas plus mal!
Ils ont compris
qu'les profs sont tous cinglés
Et qu'ils s'ront moflés
Même s'ils travaillent,
Alors ils guindaillent! (bis)

3. Il vaut bien mieux
d'sortir et d's'amuser
Que d'bloquer
et de s'emmerder,
Car pour savoir boir'
et bien guindailler
Il n' est pas besoin
De faire de s'conde sess,
Tout ça va très bien! (bis)

4. Il n'est pas bon
à l'étudiant de boir' seul,
C'est mauvais
surtout s'il dégueule!!
Puis quand il faut
rev'nir à domicile,
C'est pas si facil'
D' retrouver son ch'min
Si tôt le matin! (bis)

5. Bleuzaill' pour vous
aider y' a la Paludia,
C'est extra
tous les poils sont là.
Jusqu'à minuit
nous guindaillons au Berry,
Puis quand c' est fini
On va chez Sonja
Boir' de la Wodka! (bis)

6. Et le vieux poil
en attendant qu' il fass' clair
Il boira
des tonneaux de bier',
Il chantera
toute la nuit entière:
Au diab' les tracas,
On n'a pas besoin d'ça,
Viv' la Paludia!! (bis)

geschrieben von Chabot

Die Bleus, die gerade
an der Uni angekommen sind,
Machen sich über uns lustig,
Denn die Bleus wissen alles,
Sie studieren am Platz "du Vintou",
Sie schleimen,
Und sie scheissen auf
die Meinung der Burschen (bis)

Die Bleus sehr schnell
Haben die Fassung verloren
Das ist normal
Und das ist gar nicht schlecht !
Sie haben verstanden,
Dass die Profs alle verrückt sind,
Und dass sie runtergemacht werden,
Selbst wenn sie arbeiten,
Deswegen feiern sie lieber !(bis)

Es ist viel besser
Rauszugehen und sich zu amüsieren,
Anstatt zu streben
Und sich zu langweilen,
Denn um trinken zu können
Und richtig feiern zu können,
Ist es nicht nötig,
Eine zweite Sitzung zu machen,
Das geht alles ganz gut ! (bis)

Es ist nicht gut
Für den Studenten alleine zu trinken,
Das ist schlecht
Vor allem wenn er kotzt !!
Und wenn es Zeit ist
Nach Hause zu gehen,
Ist es nicht so einfach,
Seinen Weg noch zu finden
So früh am Morgen ! (bis)

Bleus, um euch
Zu helfen gibt's die Paludia,
Das ist extra
Alle Burschen sind da.
Bis Mitternacht
Feiern wir im Berry,
Dann, wenn es aus ist,
Gehen wir bei Sonja
Wodka trinken ! (bis)

Und der alte Bursche
Wartet, dass es hell wird,
Indem er trinkt
Ganze Fässer Bier,
Er singt
Die ganze Nacht hindurch:
"Zum Teufel mit den Sorgen,
Wir haben sie nicht nötig,
Es lebe die Paludia ! (bis)

 

Chant des Wallons

Wird stehend gesungen, ohne Kopfbedeckung, mit der Hand/Penne auf dem Herzen, zwischen Klammern Geschriebenes dürfen nur die Burschen mitsingen! In der 5. Strofe verlangsamt sich der Rythmus und es wird geschunkelt bis zum 4. Vers einschliesslich. Für die 2 letzten Verse kehrt der normale Rythmus wieder ein und man springt in die Luft.

Zu diesem Lied der Wallonen gibt es eine 6. Strofe (sogar eine 7.+8.), die allerdings nur in Neu-Löwen gesungen werden, und zwar sind diese Strofen gegen die Flamen gerrichtet, die mit dem Motto Walen buiten 1964 die Wallonen aus Altlöwen rausschmissen, was dann die Gründung von Neulöwen zur Folge hatte.

1. Que jusque tout au bord
On remplisse nos verres !
Qu'on les remplisse encore
De la même manière.
Car nous sommes les plus forts
Buveurs de blonde bière.

Car nons restons (todi)
Des gais Wallons (à poil)
Dignes de nos aieux, nom de dieu
Car nous sommes comme eux, nom de dieu
Disciples de Bacchus
Et du roi Gambrinus!

2. Nous ne craignons pas ceux
Qui dans la nuit nous guettent :
Les flamands et les gueux
A la taille d'athlètes
Ni même que les cieux
Nous tombent sur la tête.

3. Nous assistons aux cours (jamais)
Parfois avec courage
Nous bloquons certains jours (jamais)
Sans trop de surmenage
Mais nous buvons toujours
Avec la même rage.

4. Et quand nous fermerons l'oeil
Au soir de la bataille
Pour fêter notre deuil
Qu'on fasse une guindaille
Et pour notre cerceuil
Qu'on prenne une futaille.

5. Et quand nous paraîtrons (lalalala)
Devant le grand Saint Pierre
Sans peur nous lui dirons : (lalalala)
Qu'autrefois sur la terre
Grand Saint nous n'aimions
Que les femmes et la biere !

Dass bis ganz bis zum Rande
Man uns die Gläser füllt !
Dass man sie nochmals füllt
Auf der gleichen Art und Weise.
Denn wir sind die besten
Trinker des blonden Bieres.

Denn wir bleiben (immer)
Lustige Wallonen (nackt)
Unserer Ahnen würdig, verdammt
Denn wir sind so wie sie, verdammt
Jünger des Bacchus
Und des Königs Gambrinus !

Wir fürchten nicht diejenigen,
Die in der Nacht auf uns lauern :
Die Flamen und die Lumpen
Die wie Athleten gebaut sind
Sogar nicht, dass uns der Himmel
Auf den Kopf fällt.

Wir folgen den Unterricht (niemals)
Manchmal mit Mut
Wir streben manche Tage (niemals)
ohne zu grosser Anstrengung
Aber wir trinken stets
Mit der gleichen Wut.

Und wenn wir die Augen schliessen werden
Am Abend der Schlacht
Um unsere Trauer zu feiern
Soll man ein Sauffest veranstalten
Und für unseren Sarg
Soll man ein Fass holen.

Und wenn wir erscheinen werden (lalalala)
Vor dem grossen Heiligen Petrus
Ohne Furcht sagen wir ihm dann, (lalalala)
Dass früher auf der Erde,
Grosser Heiliger, wir nur
Die Frauen und das Bier lieb hatten !

 

A fond Liégeois

Wird gerade vor dem tempori generale stehend gesungen, ohne Kopfbedekung und mit der Hand/Penne auf dem Herzen. Als Gedächtnishilfe gilt, dass der Weg, dem das Glas folgt, dem Kreuzzeichen entspricht.
Amis, il existe un moment
Où les femmes et les filles et les mères,
Amis, il existe un moment
Où les femmes ont besoin d'un amant
Qui les chatouille
Jusqu'à ce qu' elles mouillent
Et qui les baise
Le cul sur une chaise

Amis, pour bien chanter l' amour
Il faut boire, il faut boire, il faut boire
Amis, pour bien chanter l' amour
Il faut boire la nuit et le jour
A la santé du p'tit conduit
Par où Margot fait pipi.

Margot fait pipi par son p'tit concon
Par son p'tit duit-duit, par son p'tit conduit!


A la santé du p'tit conduit
Par où Margot fait pipi.

Il est en face du troula troula troula trou lalère
Il est en face du troula troula troula trou lala

Idem avec :

Il est en haut du
Il est en bas du
Il est à gauche du
Il est à droite du
Il est très loin du
Il est tout près du
Il va passer par le

Präsident:
Vérolés, verres aux lèvres,
Une minute de silence
Un instant de recueillement
Une seconde d'abnégation
Vérolés, verres aux lèvres, à fond !


Il est passé par le troula troula troula trou lalère
Il est passé par le troula troula troula trou lala
Il descendra par le troula troula troula trou lalère
Il descendra par le troula troula troula trou lala
Il sortira par le troula troula troula trou lalère
Il sortira par le troula troula troula trou lala

Freunde, es gibt Momente,
Wo die Frauen, die Mädchen und Mütter
Freunde, es gibt Momente,
Wo die Frauen einen Liebhaber nötig haben
Der sie kitzelt,
Bis dass sie feucht werden
Und der sie fickt
Den Arsch auf einem Stuhl.

Freunde, um gut von der Liebe zu singen,
Muss man trinken,...(ter)
Freunde, um gut von der Liebe zu singen,
Muss man trinken, tags und nachts.
Gesundheit der kleinen Leitung
Durch die Margot Pipi macht.

Margot macht Pipi durch ihre kleine Leilei
Durch ihre kleine Tungtung, durch ihre kleine Leitung

Gesundheit der kleinen Leitung
Durch die Margot Pipi macht.

Es ist gegenüber des Loches,...
Es ist gegenüber des Loches,...

Idem mit :

Es ist oberhalb des Loches
Es ist unterhalb des Loches
Es ist links vom Loch
Es ist rechts vom Loch
Es ist sehr weit vom Loch
Es ist ganz nah am Loch
Es wird durch das Loch gehen.

Präsident:
Syphillitiker (*), Glas an die Lippen,
Eine Schweigeminute
Ein Augenblick Andacht
Eine Sekunde des Verzichtes
Syphillitiker, Glas an die Lippen, auf Ex!
(* Syphilis=Geschlechtskrankheit)

Es ist durchs Loch gegangen,
Es ist durchs Loch gegangen,
Es wird durchs Loch runtergehen
Es wird durchs Loch runtergehen
Es kommt durchs Loch heraus.
Es kommt durchs Loch heraus.

 

Valereux Liégeois

Dieses Lied gilt als die Lütticher Hymne schlechthin und wurde gegen 1790 im Zuge der fanzösichen Revolution geschrieben von Gilles Ramoux (1750-186), Pfarrer von Glons. Es wird zum Abschluss der Kneipe stehend gesungen, ohne Kopfbedeckungund mit der Hand/Penne auf dem Herzen. Ihm folgt unmittelbar der Ban Liégeois.
Valeureux Liégeois
Fidèle à ma voix
Vole à la victoire.
Et la liberté
De notre cité
Te couvrira de gloire.

César vainqueur de l'univers
Te décerna le titre de brave
Des romains tu brisas les fers
Jamais tu ne vécus esclave.

Célébrons par nos accords
Les droits sacrés d'une si belle cause
Et rions des vains efforts
Que l'ennemi nous oppose.

Tapferer Lütticher
Meiner Stimme treu
Fliege zum Sieg.
Und die Freiheit
Unserer Stadt
Überdeckt dich mit Ruhm.

Cäsar Sieger über das Universum
Gab dir den Titel "Mutiger"
Der Römer Ketten hast du gebrochen
Niemals lebtest du als Sklave.

Feiern wir durch unsere Akkorde
Die heiligen Rechte einer so schönen Angelegenheit
Und lachen wir über die unnützen Bemühungen
Die der Feind uns entgegenstellt.

 

Ban Liégeois

Dieser Kriegsschrei der Lütticher ist so seit 1926 bekannt.
Der Präsident schreit :

A-s’veyou? (Hast du gesehen?)

Est-i bê? (Ist er schön?)

Ki magne-t-i? (Was isst er?)

Ki beût-i? (Was trinkt er?)

Ki fèt-i? (Was macht er?)

En a-t-i? (Sind der welche?)

Kimin sont-elles? (Wie sind sie?)



Eco n’fi po nin l’rouvi! (Nochmals, um es nicht zu vergessen!)

Allons Lidge!

Worauf die Anwesenden antworten :

L’toré (Der Stier)

Awè! (Oh ja!)

Dès porês (Lauch)

Des pèkèts (Schnaps)

Des p’its vés (kleine Kälber)

Awè! (Oh ja!)

Hénoooormes! (Riesig!)

Lalalalalalalala……Lidge ! (Finger spreizen, Hände nach oben und drehen lassen, dann links + rechts klatschen)

Lalalalalalalala……Lidge !

 

 

Au Trente-et-un du mois d'aôut

1. Au trente-et-un du mois d'août (bis)
Nous vim's venir sous vent à nous (bis)
Une frégate d' Angleterre
Qui fendait la mer-z-et les flots :
C' était pour bombarder Bordeaux!

Buvons un coup, la, la
Buvons en deux, la, la
A la santé des amoureux
A la santé du Roi de France
Et merd' pour le Roi d'Angleterre
Qui nous a déclaré la guerre !

2. Le capitain' du batiment (bis)
Fit appeler son lieutenant, (bis)
Lieutenant, te sens-tu capable
De prendre l' Anglais à son bord?
On verra bien qui s'ras l'plus fort !

3. Le Lieutenant, fier-z-et hardi (bis)
Lui répondit : "Capitain'-z'oui ! (bis)
Fait's branle-bas à tout l'équipage
Je vas hisser la pavillon
Qui rest' ra haut nous le jurons ! "

4. Le maître donne un coup de sifflet (bis)
"En haut larguez les perroquets ! (bis)
Larguez les ris et vent arriere
Laissez porter jusqu'à son bord!
On verra bien qui s'ra l'plus fort ! "

5. Vir' lof sur lof au même instant (bis)
Nous l'attaquâm's par son avant (bis)
A coups de haches d'abordage,
De sabres, piqu's et mousquetons,
Nous l'eûm's vit' mis à la raison.

6. Que dira-t-on dudit bateau (bis)
En Angleterr'-z-et à Bordeaux (bis)
Qu'a laissé prendr' son équipage
Par un corsair'de six canons,
Lui qu' en avait trente et si bons ?

Am 31. Des Monats August
Sahen wir im Lee auf uns zukommen,
Eine Fregatte aus England,
Die das Meer und die Fluten durchfurchte,
Um Bordeaux zu bombardieren!

Trinken wir einen Schluck, la, la
Trinken wir der zwei, la, la
Auf die Gesundheit der Verliebten
Auf die Gesundheit des Königs von Frankreich
Und Scheisse dem König von England,
Der uns den Krieg erklärte !

Der Kaptän des Kriegsschiffes
Liess seinen Leutnant rufen :
Leutnant, fühlst du dich fähig,
Den Engländer auf eigenem Bord zu holen ?
Wir werden schon sehen wer der Stärkste ist !

Der Leutnant stolz und kühn
Antwortete ihm : Kaptän, ja !
Lasst das Schiff zum Gefecht vorbereiten
Ich hisse die Flagge
Die hoch am Mast bleibt, wir schwören es !

Der Meister gab einen Pfiff :
Bramsegel schiessen lassen da oben !
Reffe schiessen lassen mit Rückenwind
Lasst uns tragen bis an ihr Bord !
Wir werden schon sehen wer der Stärkste ist !

Auf Rückwind gewendet sogleich
Wir griffen sie von vorne an
Und schlugen mit Enteräxten,
Mit Säbeln, mit Spiessen und Karabinerhaken,
Wir hatten sie schnell zur Vernunft gebracht.

Was wird man schon von obigem Schiff sagen
In England und in Bordeaux,
Das seine Mannschaft einnehmen liess
Durch ein Kaperschiffvon sechs Kanonen,
Wobei es selbst 30 so gute hatte.

 

Fanchon

1.Amis, il faut faire une pause,
J'aperçois l'ombre d'un bouchon,
Buvons à l'aimable Fanchon,
Chantons pour elle quelques chose

Et a c'que son entretien est bon
qu'elle a de mérite et de gloire,
Elle aime à rire, elle aime à boire
Elle aime à chanter comme nous. (3x)
Oui comme nous (bis)

2. Fanchon, quoique bonne chrétienne,
Fut baptisée avec du vin,
Un bourguignon fut son parrain,
Une bretonne, sa marraine.

3 Fanchon préfère la grillade,
A d'autres mets plus délicats,
Son teint prend un nouvel éclat,
Quand on lui verse une rasade,

4 Un jour, le copain la Grenade,
Lui mit la main dans son corset,
Elle répondit par un soufflet
Sur le museau du camarade.

5 Fanchon ne se montre cruelle
Que lorsqu'on lui parle d'amour,
Mais, moi, si je lui fait la cour
C'est pour m'enivrer avec elle.

Freunde, lasst uns eine Pause machen
Ich sehe den Schatten eines Korkens
Trinken wir auf die liebliche Fanchon,
Singen wir für sie etwas vor.

Ach ! Ist ihre Gesellschaft angenehm
Welch einen Verdienst und einen Ruhm sie hat
Sie liebt zu lachen und zu trinken
Sie liebt zu singen so wie wir.
Ja so wie wir (bis)

Fanchon, obwohl gute Christin
Wurde mit Wein getauft,
Ein Burgunder war ihr Pate,
Eine Bretonin, ihre Patin.

Fanchon zieht Grillfleisch
Anderen Köstlichkeiten vor,
Ihr Antlitz nimmt einen neuen Glanz,
Wenn man ihr einen Schluck ausschenkt.

Eines Tages führte der Freund la Grenade,
Seine Hand in ihr Korsett hinein,
Sie antwortete mit einer Ohrfeige
Aufs Maul des Kameraden.

Fanchon zeigt sich nur grausam,
Wenn man ihr über Liebe spricht,
Aber ich, ich mache ihr nur den Hof,
Um mich mit ihr zu berauschen

 

La Salope

Im Kehrreim holt man seine Penne mit Ketten zwischen den Beinen und bewegt sich so als ob man sich den Arsch damit säubern würde. Zu diesem Lied gibt es eine kürzere Fassung, die die Strofe zwischen Klammern auslässt und die statt par derrière sa maison , avec son gros bâton singt.
Il était une fille
Qui s'appelait Suzon
Et qui aimait à rire
Avec tous les garçons

Ah ! la salope, Va laver ton cul malpropre

Car il n'est pas propre tirelire
Car il n'est pas propre tirela. (bis)

... Et qui aimait à rire
Avec tous les garçons,

Mais à force de rire,
Son ventre devint rond.

... Sa mère lui demande
Qui t'a fait ça Suzon ?

... C'est l'fils du garde-barrière,
Par derrière sa maison.

...(il a mis sous ma robe
Un gros bâton tout rond.)

... Y avait du sucre au bout,
Mon Dieu, que c'était bon!

... Si c'était à refaire,
Nous recommencerions

Es war einmal ein Mädchen
Die Suzon hieß
Und die gerne
Mit allen Jungs lachte

Ach ! Du Schlampe, Geh deinen dreckigen Arsch waschen
Denn er ist nicht sauber tireli
Denn er ist nicht sauber tirela

...Und die gern
Mit allen Jungs lachte

Aber von zu vielem Lachen,
wurde ihr Bauch rund.

...Ihre Mutter fragt ihr
Wer hat dir das gemacht, Suzon ?

... Es ist der Sohn des Schrankenwärters,
Hinter seinem Haus.

... Er hat unter meinen Rock
einen dicken runden Stock gesteckt.

... Es gab Zucker an seinem Ende,
Mein Gott, was war das gut !

... Wenn wir es nochmals tun müssten,
täten wir es.

 

Le bordel dans le bois

Ah ! Ah! Le bordel dans le bois (bis)
C'est là qu'on boit ...

Et dans c'bordel,
Ah! Savez-vous ce qu'il y a ?
Il y a une chambre,
La chambre est dans l'bordel
Et l'bordel dans le bois.

Et dans cett'chambre,
Ah! Savez-vous ce qu'il y a ?
Il y a un lit,
Le lit est dans la chambre
La chambre est dans l'bordel
Et l'bordel dans le bois.

... La femme est dans le lit ...

... Le con est dans la femme ...

... Le vit est dans le con ...

... Le sperme est dans le vit ...

... Le germe est dans le sperme ...

... Le plaisir est dans le germe ...

Et dans l'plaisir ... il n'y a plus rien ...

Ach! Ach! Der Puff ist im Wald (bis)
Dort wo man trinkt ...

Und in diesem Puff
Ach! Wisst ihr, was es dort gibt ?
Da ist ein Zimmer,
Das Zimmer ist im Puff,
Der Puff ist im Wald

Und in diesem Zimmer,
Ach! Wisst ihr, was es dort gibt ?
Da ist ein Bett,
Das Bett ist im Zimmer,
Das Zimmer ist im Puff,
Der Puff ist im Wald

... Die Frau ist im Bett ...

... Die Fotze ist in der Frau ...

... Der Pimmel ist in der Fotze ...

... Das Sperma ist im Pimmel ...

... Der Keim ist im Sperma ...

... Der Spaß ist im Keim ...

Und im Spaß ... Dort gibt's nichts mehr.

 

Les Légionnaires

Im Kehrreim tanzt man im Kreise mit den Händen auf den Schultern des Vordermannes, mit der Hose auf Knöchelhöhe und bewegt sich von vorne nach hinten.

Il est, sur la terre africaine,
Un régiment dont les soldats, dont les soldats,
Sont tous des gars qui n'ont pas d'veine,
C'est la légion et nous voilà ! et nous voilà
Pour ce qui est d'la discipline,
Faut être passé pas Biribi, par Biribi
Avoir goûté de la praline,
Et travaillé du bistouri, du bistouri ...

Et on s'en fout,
et après tout qu'est ce que ça fout ?
En marchant sur la Gand-route,
Souviens-toi , oui souviens toi, ah, ah, ah
Les anciens l'ont fait sans doute,
Avant toi, oui avant toi, ah, ah, ah
De Gabès à Ténérife,
De Tanger à Tombouctou, ouh, ouh, ouh
Sac au dos dans la poussière,
Marchons les légionnaires ...

J'ai vu mourir un pauvre gosse,
Un pauvre gosse de 18 ans, de 18 ans.
Tué par une balle atroce,
Il est mort en criant maman, criant maman !
Je lui ai fermé les paupières,
Recueilli son dernier soupir, dernier soupir!
J'ai écrit à sa pauvre mère,
Qu'un légionnaire, ça sait mourir, ça sait mourir

Et puisqu'on n'a jamais eu d'veine,
Pour sûr qu'un jour, on y crèvera, on y crèvera
Sur cette putain d'terre africaine,
Enterrés sous le sable chaud, le sable chaud
Avec pour croix une baïonnette
Plantée là où l'on est tombé, on est tombé.

Qui voulez-vous qui nous regrette,
Puisqu'on est tous des réprouvés, des réprouvés

Es gibt auf dem afrikanischen Boden
Ein Regiment dessen Soldaten,
Allemal arme Kerle sind
Es ist die Fremdenlegion, und hier sind wir
Was Disziplin anbelangt,
Muss man durch Biribi vorbeigegangen sein, Der Praline probiert haben
und mit dem Skalpell gearbaeitet haben.

Scheissegal
und alles in allem was ist schon dabei ?
Als wir auf der Hauptstrasse gingen,
Erinnere dich, ja erinnere dich ah ah …
Die Alten haben es wahrscheinlich gemacht,
Lange vor dir, ja lange davor ah ah ah
Von Gabes bis Teneriffa,
Von Tanger bis Tombouctu uh uh uh ,
Rucksack auf der Schulter, im Staub,
Ab Marsch, Legionäre…

Ich sah einen armen Bub sterben,
Einen armen Bub von 18 Jahr.
Durch eine schreckliche Kugel getroffen,
Er starb, indem er Mama schrie!
Ich schloss ihm die Augenlieder,
Ich fing seinen letzten Atemzug auf.
Ich schrieb seiner armen Mutter,
Dass Legionäre sterben können.

Und da wir niemals Glück hatten,
Für sicher dass wir hier krepieren,
Auf diesem afrikanischen Hurenboden,
Begraben unter dem warmen Sand,
Mit einem Seitengewehr als Kreuz
Dort in dem Boden gepflanzt, wo wir gefallen
Wer soll uns schon bedauern,
Da wir ja doch alle Ausgestossene sind, ja Ausgestossene

 

Übersetzungen und Erklärungen von Linse, Procantor Paludiae